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Häufige Fragen zur Unfallversicherung.

Allgemeine Orientierung. Verbindlich sind immer der konkrete Antrag, die Polizze, Bedingungen, Klauseln und schriftlichen Vereinbarungen.

Was gilt als Unfall?

Maßgeblich ist der Unfallbegriff des jeweiligen Bedingungswerks. Nicht jede plötzlich auftretende Beschwerde erfüllt automatisch diese Definition.

Zahlt die Unfallversicherung bei jeder Verletzung?

Nein. Es muss ein bedingungsgemäßer Unfall vorliegen und eine vereinbarte Leistung ausgelöst werden.

Warum ist die Invaliditätssumme wichtig?

Sie bildet die finanzielle Basis der Invaliditätsleistung. Eine hohe Progression ersetzt eine zu niedrige Grundsumme nicht in jeder Schadenkonstellation.

Was ist Progression?

Die Progression erhöht die Leistung bei höheren Invaliditätsgraden nach einer vertraglich festgelegten Staffel.

Was ist eine Gliedertaxe?

Sie legt Bewertungsprozentsätze für den Verlust oder die Funktionsbeeinträchtigung bestimmter Körperteile und Sinnesorgane fest.

Sind Freizeitunfälle mitversichert?

Private Unfallversicherungen sind typischerweise für Unfälle rund um die Uhr konzipiert. Ausschlüsse und besondere Risikosportarten müssen aber im konkreten Vertrag geprüft werden.

Ist Motorsport automatisch versichert?

Nein. Motorsport, Rennstrecken und vergleichbare Risiken können besonderen Ausschlüssen oder Vereinbarungen unterliegen.

Welche Fristen gibt es nach einem Unfall?

Die konkreten Fristen unterscheiden sich nach Bedingungswerk. Besonders bei dauernder Invalidität können Fristen für Geltendmachung, ärztliche Feststellung und Neubemessung entscheidend sein.

Brauche ich eine Unfallrente?

Das hängt vom gewünschten Absicherungsziel ab. Kapital und Rente erfüllen unterschiedliche Zwecke und sollten gemeinsam beurteilt werden.

Was sollte ich nach einem Unfall dokumentieren?

Unfallhergang, Erstbehandlung, Diagnosen, Befunde, Therapien und die weitere Entwicklung sollten nachvollziehbar gesammelt werden.