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Rechtsprechung

OGH-Entscheidungen zur Unfallversicherung.

Ausgewählte, bereits verifizierte Entscheidungen mit praktischer Einordnung. Sie ersetzen keine Prüfung des konkreten Vertrags.

OGH 7 Ob 156/20x

15-Monatsfrist für dauernde Invalidität

Ist eine solche Frist vereinbart, muss eine mögliche Dauerinvalidität rechtzeitig geltend gemacht und ärztlich begründet werden. Die Frist beginnt grundsätzlich mit dem Unfall.

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OGH 7 Ob 56/24x

Wann ist Invalidität dauerhaft?

Dauerinvalidität erfordert eine auf Lebensdauer feststehende Beeinträchtigung oder eine ärztlich ausreichend wahrscheinliche lebenslange Prognose. Der maßgebliche Beurteilungszeitpunkt ist wichtig.

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OGH 7 Ob 187/20f

Vorübergehende oder dauernde Beeinträchtigung

Die Bedingungen unterscheiden zwischen zeitlich begrenzter und lebenslanger Beeinträchtigung. Für Kapital- oder Rentenleistungen ist die Dauerprognose zentral.

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OGH 7 Ob 195/14y

Neubemessung innerhalb der vereinbarten Frist

Ein abweichender Invaliditätsgrad wird nur berücksichtigt, wenn die Neubemessung innerhalb der vertraglichen Frist verlangt wird. Fristenmanagement ist daher Teil der Schadenbegleitung.

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OGH 7 Ob 32/17g

Was ist ein Unfall im Sinn der Bedingungen?

Der OGH prüfte bei einem Kletterereignis, ob Gesundheitsschaden und äußeres Ereignis den bedingungsgemäßen Unfallbegriff erfüllen. Nicht jede plötzlich bemerkte Beschwerde ist automatisch ein versicherter Unfall.

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OGH 7 Ob 316/04b

Taggeld und berufliche Arbeitsunfähigkeit

Bei vereinbartem Taggeld ist entscheidend, an welchem Beruf oder welcher Beschäftigung die vollständige Arbeitsunfähigkeit gemessen wird. Der genaue Wortlaut der Bedingungen ist maßgeblich.

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